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Die Immobilie im Rosenkrieg – Was passiert damit?

„Was machen wir mit unserer Immobilie?“ Diese Frage stellen sich Paare, die sich scheiden lassen und Wohneigentum besitzen. Selten ist die Antwort darauf leicht. Schließlich geht sie mit vielen weiteren Fragen einher: Hat das Paar Kinder? Möchte ein Partner in der Immobilie wohnen bleiben? Welchem Partner gehören wie viele Anteile am Objekt?

Für eine möglichst einfache Übersicht gehen wir von folgendem Scheidungsfall aus: Ein Paar hat gemeinsam ein Haus gekauft und besitzt es zu gleichen Teilen. Ein Ehevertrag wurde nicht geschlossen. Das Paar hat zwei Kinder, die nach der Trennung bei ihrer Mutter wohnen werden. Es ergeben sich folgende Möglichkeiten:

Die Immobilie gehört weiter beiden; Mutter und Kinder bleiben darin wohnen

In diesem Fall einigen sich die Eltern, ob die Mutter an den Vater eine anteilige Miete zahlt, oder ob sie ohne Miete weiter dort wohnen kann. Möglich ist auch, dass die Mietzahlungen mit den Kosten für die Hypothek des Hauses oder den Unterhaltskosten verrechnet werden.

Die Mutter bleibt mit den Kindern in der Immobilie und zahlt den Vater aus

Bleibt die Mutter mit den Kindern im Haus wohnen, kann sie den Vater bei der Scheidung auch auszahlen. Der Wert der Immobilie wird hierfür mit der Restschuld, also mit den Hypotheken und Krediten, die noch abbezahlt werden müssen, verrechnet. Beispiel: Nehmen wir an, das Haus ist 400.000 Euro wert, wurde vor zehn Jahren gekauft, und 300.000 Euro müssen noch abbezahlt werden. Die Mutter müsste nach der Trennung die 300.000 Euro allein abbezahlen. Von den 100.000 Euro, die bereits abbezahlt sind, müsste sie dann noch 50.000 Euro an ihren Ex-Ehemann zahlen.

Das Haus wird auf die Kinder übertragen

Die Immobilie kann als Vorerbe oder Schenkung auf die Kinder überschrieben werden. Die Mutter kann dann mit ihnen darin wohnen bleiben und als Vormund – bis zum 18. Lebensjahr der Kinder – über das Haus verfügen.

Das Haus wird vermietet

Die Immobilie kann natürlich auch vermietet werden. Die Einnahmen können geteilt oder zur Tilgung der Restschuld verwendet werden.

Das Haus wird verkauft

Die beliebteste Lösung ist der Verkauf des Hauses. Der Erlös wird an beide gleich aufgeteilt. Hierbei ist wichtig, dass sich beide vor dem Verkauf von einem Experten beraten und den Wert der Immobilie schätzen lassen. Denn der Erlös soll für beide Ehepartner die Grundlage für den Neubeginn sein.

Das Haus wird in zwei Wohnungen geteilt

Verstehen sich die Partner noch gut, können sie die Immobilie auch teilen. Das muss allerdings die Gemeinde genehmigen, und es muss ins Grundbuch eingetragen werden.

Teilungsversteigerung

Kann sich das Paar nicht einigen, kommt es in der Regel zur Teilungsversteigerung. Diese muss von einem der Partner beim Amtsgericht beantragt werden. Hier wird allerdings meistens ein geringerer Erlös erzielt als beim Verkauf.

Fragen Sie sich, was mit Ihrer Immobilie während der Scheidung geschehen soll? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Foto: © Feodora52/Depositphotos.com

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Weniger Besichtigungen dank 360-Grad-Rundgängen

Serie Immobilienvermarktung: 4

Erst klingelte das Telefon ständig, jetzt steht jeden Tag mindestens ein Besichtigungstermin an. Sogar am Wochenende! Richtig anstrengend sind die Termine, bei denen Massen von Interessenten vor der Tür stehen. Sowohl für Eigentümer als auch für potenzielle Käufer sind Besichtigungen zeit- und kraftraubend. Mit 360-Grad-Rundgängen lassen sich schon vor den Besichtigungsterminen geeignete Kaufinteressenten herausfiltern.

Immobilienverkäufer ersparen sich mit 360-Grad-Rundgängen viel Zeit, denn aus der hohen Zahl an Interessenten lässt sich so ganz leicht eine Vorauswahl treffen. Eigentümer brauchen dann nur noch diejenigen durch ihre Immobilie zu führen, die sich wirklich für das Objekt interessieren. Gerade dieses Selektieren ist eine Kernkompetenz von Maklern. Aus diesem Grund sollten Sie sich an einen Immobilienprofi wenden, der sich damit auskennt:

Wenn ein Makler Ihre Immobilie für das Exposé fotografiert, macht er bei dieser Gelegenheit Fotos mit einer 360-Grad-Kamera. Die 360-Grad-Aufnahmen können dann mit dem entsprechenden Tool – beispielsweise von Ogulo – online eingestellt werden. Über einen Link können sich Interessenten Ihr Objekt ansehen. Zu jeder Zeit und auf jedem beliebigen Endgerät, egal ob Smartphone, Tablet oder Desktop-Computer. Mithilfe des Tools kann sich der Interessent quasi durch die Zimmer bewegen – ähnlich wie bei Google Street View durch die Straßen.

Für die Interessenten sind aber zunächst nicht alle Räume einsehbar. Wer alle Zimmer virtuell besichtigen möchte, muss sich mit seiner E-Mail-Adresse registrieren. Besichtigungstourismus hat auf diese Weise keine Chance. Weiteres Plus:  Der Verkäufer hat schon die Kontaktdaten der tatsächlich Interessierten. Nur wer bereit ist, seine E-Mail-Adresse anzugeben, qualifiziert sich als potenzieller Käufer. Außerdem macht das Tool sichtbar, wie lange und ausführlich der Interessent die Immobilie in Augenschein nimmt. Fällt die Besichtigung insgesamt eher kurz aus oder nimmt sich der Interessent Zeit, um Zimmer für Zimmer genauestens unter die Lupe zu nehmen? Und gibt es Räume, für die der potenzielle Käufer sich besonders interessiert? An eben dieses Vorwissen kann der Eigentümer anknüpfen, indem er beim realen Besichtigungstermin die Vorzüge des jeweiligen Raumes hervorhebt oder eventuelle Mängel souverän anspricht.

Gegenüber einfachen Fotos hat die 360-Grad-Begehung den Vorteil, dass sich Interessenten die Räumlichkeiten besser vorstellen können. Denn bei der Entscheidung für eine Immobilie spielen neben praktischen auch emotionale Aspekte eine große Rolle. Und was diesen speziellen Wohlfühl-Faktor ausmacht, ist höchst individuell. Bei der virtuellen 360-Grad-Tour bekommt der Interessent die Gelegenheit, sich ungestört in diesen vier Wände zu „bewegen“, die vielleicht bald seine eigenen sind.

Auch nach der Besichtigung vor Ort können die Interessenten mittels des 360-Grad-Tools die Begehung noch einmal in Ruhe auf ihrem Computer oder Handy Revue passieren lassen. Sie können das Haus oder die Wohnung in Gedanken einrichten und kriegen eine Vorstellung davon, wie es sich anfühlt, hier zu Hause zu sein: Da wäre doch der richtige Platz für das Sofa, und das Babybett stellen wir dort hin. …Dank dieser Visualisierung fällt die Entscheidung leichter, Verkäufer ersparen sich viel Zeit und Aufwand – und aus Kaufinteressenten werden schließlich Käufer.

Möchten Sie sich unnötige Besichtigungen ersparen? Kontaktieren Sie uns. Wir kümmern uns darum.

 

Foto: sorokopud

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Trotz hoher Immobilienpreise: Run auf die Städte geht weiter

Die meisten Deutschen möchten lieber auf dem Land wohnen:  Fast 80 Prozent, wie eine Studie 2015 ergab. Dennoch ist der Zuzug in die Städte weiter ungebremst hoch. Dabei könnte das Land gefragter sein. Denn dort sind die Immobilienpreise niedriger. In den Städten konkurrieren junge Erwachsene, Familien und Senioren um Wohnraum. Warum ist das so?

Junge Familien ziehen seltener aufs Land

Früher war das anders. Noch in den 90ern zogen die 30- bis 49-Jährigen spätestens aufs Land, sobald der Nachwuchs da war. Heute bleiben sie immer öfter in den Städten wohnen. Sie sind bereit, in einer kleineren Wohnung zu leben und verzichten auf den eigenen Garten. Das hat unterschiedliche Gründe. Heutzutage arbeiten häufig beide Elternteile. Und die meisten finden Arbeit eher in den Städten. Kaum jemand möchte weit pendeln. Denn das kostet Zeit und Geld. Durch guten öffentlichen Nahverkehr in den Städten lässt sich auf das Auto verzichten. Immobilienexperten wissen aus Erfahrung: Familien ist inzwischen wichtiger, dass Wege kurz sind. Den Weg zur Arbeit, zur Schule oder zum Einkaufen möchten immer mehr mit dem Fahrrad zurücklegen.

Städte machen Senioren das Leben leichter

Viele ältere Menschen schätzen die Stadt. Früher kümmerte sich oft eines der Kinder um das Haus und die Pflege der Eltern. Heute ist das immer weniger der Fall. Immer öfter sind Senioren auf fremde Hilfe angewiesen. Wenn der Gesundheitszustand das Autofahren schwieriger macht, überlegen sich viele den Umzug in die Stadt. Immobilienprofis kennen die Situation: Senioren fällt das Autofahren schwerer und auf dem Land fahren die Busse seltener. Deshalb bedeutet der Weg zum Supermarkt oder zum Arzt für viele Senioren einen gewissen Aufwand.

Junge Erwachsene sehen in den Städten besser Ausbildungsmöglichkeiten

Für junge Erwachsene war die Stadt schon immer attraktiv. Mit Studium oder Ausbildung lässt sich hier oft leichter ein Einstieg in das Berufsleben finden. Hinzu kommt das Versprechen des Aufstiegs, das enger mit der Stadt verknüpft ist als mit ländlichen Regionen. Auch diese Erfahrung haben Immobilienprofis gemacht: Da immer mehr junge Menschen studieren, ziehen sie auch in die Städte. Denn Sie reizt nicht nur die Ausbildung dort. Mindestens ebenso ausschlaggebend ist das Stadtleben mit seinen Kultur-, Unterhaltungs- und Freizeitmöglichkeiten. Für junge Menschen ist das attraktiver als das gemütliche Landleben. Ein anderer Faktor ist die Anonymität der Stadt. Sie bedeutet für viele ein Stück Freiheit.

Überlegen auch Sie, in die Stadt zu ziehen oder jetzt die Chance für eine Immobilie auf dem Land zu nutzen? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

Foto: © 3000ad

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Ideen gefragt für spezielle Immobilien

Nicht immer erschließt sich der Nutzen einer Immobilie durch ihr Aussehen. Den Eigentümern von zum Beispiel stillgelegten Wassertürmen oder denkmalgeschützten Güterschuppen stellt sich oft die Frage: „Was mache ich damit?“ Denn oft sind sie sanierungsbedürftig oder befinden sich in komplizierten Lagen. Hier sind smarte Ideen gefragt, um eine Spezialimmobilie wieder nutzbar zu machen.

Egal ob Gewerbe- oder Wohnimmobilien – zuweilen ist es kaum zu glauben, was aus Spezialimmobilien gemacht werden kann. So geschehen in der Nähe von Kassel: Dort verwandelte ein junges Paar eine alte stillgelegte Trafo-Station in ihr Eigenheim. Lange stand das Objekt leer. Niemand hätte sich auch nur im Traum vorstellen können, was mit einem 90 Quadratmeter großen Hauptraum und anliegenden kleineren Räumen sowie einer 150 Quadratmeter großen Dachetage anzufangen ist. Eine solche Verwandlung ist mit Knowhow sowohl im Bereich Wohnen als auch im Gewerbebereich gut möglich.

Dabei empfiehlt es sich, einen Immobilienprofi zu Rate zu ziehen. Profimakler sind nicht nur an den Märkten sehr erfahren, sondern verfügen auch über die nötige Vorstellungskraft, um die Potenziale einer Spezialimmobilie zu erkennen und zu entwickeln. Sie können einschätzen, wie viel für Sanierung und Umbau aufgewendet werden und was gegebenenfalls baurechtlich beachtet werden muss.

Inzwischen entdecken immer mehr Menschen den alten Industriecharme für sich. Allerdings ist eines der größten Probleme einer solchen Spezialimmobilie häufig, dass sie lange ungenutzt war oder sich an einem entlegenen Orten befindet. Das macht nicht nur den Verkauf oft schwierig, sondern führt oft auch zu höheren Sanierungskosten. Im Moment sind solche Objekte oft noch Schnäppchen, da die Nachfrage danach gering ist.

Ein stillgelegtes Bahnhofsgebäude kann zum Beispiel in ein Büro für Start-Ups oder Ferienhaus umgewandelt werden. Immobilienprofis wissen, ob sich die Lage eignet für ein Büro oder eine Kapitalanlage wie eben ein Ferienhaus. Darüber hinaus ermitteln sie den real am Markt erzielbaren Preis und vielleicht haben sie auch schon einen Interessenten, der auf der Suche nach genau einem solchen Objekt ist. Denn ungewöhnliche Immobilien gibt es viele und immer öfter wird auch danach gesucht. Wo beispielsweise früher Flugzeuge gestartet sind, wohnen heute Menschen, so wie in einem Flughafentower in Schweden. Auch ein Wasserturm auf einem ehemaligen Bahnhofsgelände kann ein Ferienhaus sein.

Allerdings gibt es bei solchen ehemaligen Gewerbeimmobilien einiges zu beachten. Bevor sie zu einem Büro-, Wohn- oder Ferienhaus umgebaut werden können, muss eine Nutzungsänderung beantragt werden. Dies ähnelt einem Bauantrag. Der Eigentümer muss zum Beispiel nachweisen, ob die Nutzung als Wohnung baurechtlich möglich ist. Dazu kommen auch Nachweise über den energetischen Zustand des Objekts. Denn bei der Umnutzung solcher Gebäude werden Anforderungen an die Energieeffizienz gestellt. Die sind zwar weniger streng als bei Neubauten. Jedoch sind so alte Gewerbeimmobilien oft beim Thema Energieeffizienz weit von aktuellen Standards entfernt. Auf Dämmung, Heiztechnik, Belichtung, Belüftung, Statik und Brandschutz kommt es hierbei an. Immobilienmakler haben durch ihre langjährige Erfahrung meistens die richtigen Ideen, was aus einer Gewerbeimmobilie gemacht werden kann.

Haben Sie eine Spezialimmobilie anzubieten? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Foto: © haraldmk

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So finden Sie den richtigen Makler

Bei einem Immobilienverkauf ist an viel zu denken. Vor allem kostet er Zeit. Ständig klingelt das Telefon und wer da alles zur Besichtigung kommt, weiß man auch nicht. Verkauft ein Makler die Immobilie, können sich Eigentümer entspannen. Der Verkauf mit einem Makler läuft deutlich entspannter. Zumindest, wenn sich ein Profi darum kümmert. Doch woran erkennt man den?

Empfehlungen sind natürlich ein gängiges Mittel, um den richtigen Makler zu finden. Jedoch kann man auch bei Empfehlungen oder Tipps aus der Nachbarschaft mal daneben liegen. Wie können Sie erkennen, ob ein Makler Sie beim Verkauf Ihrer Immobilie kompetent und mit vollem Einsatz unterstützt?

In der Regel kommt der richtige Makler aus der Region. Unternehmen, die bundesweit agieren, fehlt es oft an lokaler Kompetenz, sie sind nicht so gut mit den regionalen Märkten vertraut. Wenn Sie einen lokalen Makler gefunden haben, achten Sie auf seine Referenzen. Empfehlen ihn bereits andere aus Ihrer Umgebung? Präsentiert er Immobilien hochwertig? Oft bieten Profimakler zusätzliche Marketingmittel an wie zum Beispiel 360 Graf-Touren. So lassen sich Immobilien gut in Szene setzen, aber der Makler kann über die virtuelle Tour sehen, welche Interessenten die Immobilie wirklich kaufen möchten. Die Nachfrager, die sich besonders lange in der virtuellen Tour aufhalten und viele Räume anschauen, können durch ein Tracking-Verfahren selektiert werden. So muss auch nur mit den wirklich Interessierten ein Besichtigungstermin vereinbart werden.

Zudem ist ein Makler aus Ihrer Region natürlich bestens mit der Marktlage vertraut. Er weiß nicht nur, wie der Wert Ihrer Immobilie zu ermitteln ist, sondern auch welches Verfahren anzuwenden ist: das Vergleichswertverfahren, das Sachwertverfahren oder das Ertragswertverfahren. Ebenso berät er Sie über den optimalen Verkaufspreis, den Sie am Markt erzielen können und mit welcher Verkaufsstrategie sie an den Markt treten. Profimakler sind Berater, die sich für Ihre Interessen voll einsetzen.

Ein weiteres Indiz für den richtigen Makler ist, wie viel Zeit er sich für Sie nimmt. Über eine Frage nach seiner Vorgehensweise erhalten Sie einen ersten Eindruck. Gibt er Ihnen eine Unternehmensbroschüre oder eine Übersicht über den Verkaufsprozess? Ist er in der Lage, Ihnen gegenüber alle Aktivitäten jederzeit offen zu legen? Zum Beispiel wird ein Profi immer eine vollständige Begehung Ihrer Immobilie und des Grundstücks vornehmen. Außerdem wird er Ihnen erst nach Einsicht in alle wichtigen Unterlagen Ihres Objekts einen Verkaufswert nennen. Ebenso kann er Ihnen seine Berechnungsmethode genau erklären und warum er diese gewählt hat.

Desweiteren kommt es darauf an, wie der Makler Ihre Immobilie präsentiert. Besitzt er eine geeignete Kameraausstattung? Kann er Ihr Objekt gut in Szene setzen? Ein Profi zeigt Ihnen unaufgefordert Exposés. Dabei ist auch wichtig, wo er Ihr Haus präsentiert. Hat er schon Interessenten in seiner Datenbank? Mindestens drei Internetplattformen sollte er nutzen, auf denen er Ihre Immobilie anbietet. Auch seine Unternehmenshomepage sollte gepflegt und aktuell sein. Zudem sollte er auch weitere Möglichkeiten wie Newsletter oder soziale Medien nutzen. Auch Inserate in Zeitungen sind heute immer noch wichtig.

Wollen Sie prüfen, ob wir der richtige Partner für Sie sind? Lassen Sie sich unseren Leistungskatalog und unsere Unternehmensbroschüre zukommen. Wir beraten Sie gerne.

 

Foto: © pressmaster

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Mit Wohnungstausch Stress vermeiden

Ein passendes Haus zum Kauf zu finden, ist durch die derzeitige angespannte Lage am Immobilienmarkt nicht einfach. Für ältere Menschen, die eine altersgerechte Wohnung suchen, ist es ebenso schwer wie für die junge Familie, die sich vergrößern möchte, weil bald der Nachwuchs da ist. Damit die richtigen Verkäufer zusammenfinden und sich Stress ersparen, hilft der Immobilientausch.

Die Gartenpflege, die früher Spaß machte, wird im Alter immer mehr zu anstrengender Arbeit. Auch der Hausputz kostet mehr Kraft. Die Treppe in den ersten Stock wird gefühlt immer höher. Und einige Zimmer bleiben ungenutzt, seitdem die eigenen Kinder aus dem Haus sind. Oft ist für ältere Menschen das Wohnen in den eigenen vier Wänden schwieriger. Deshalb suchen sich viele Senioren lieber eine altersgerechte Wohnung in zentraler Lage, mit kurzen Wegen zum Einkaufen und zu Ärzten. Einen Käufer für das eigene Haus zu finden, ist derzeit nicht schwer. Eine passende Wohnung zu finden, ist es im Moment schon.

Junge Familien, bei denen der Nachwuchs unterwegs oder schon da ist, suchen dagegen händeringend nach einem Häuschen mit genügend Platz, mit einem Zimmer für jedes Kind und vielleicht noch einem Garten zum Spielen. Auch für sie ist es im Moment nicht einfach, an ein passendes Häuschen zu kommen.

Sowohl ältere Menschen als junge Familien zögern deshalb im Moment, sich auf den Immobilienmarkt zu begeben. Der Tausch von Immobilien hilft hier aus. So können die Anstrengungen und der Stress der Wohnungssuche vermieden werden. Der Immobilientausch geht schnell, ist einfach und spart Geld.

Wer seine Immobilie zum Tausch anbieten möchte, inseriert sie nicht, sondern wendet sich an einen Makler. Auch wenn vielleicht derzeit noch nicht viele Makler den Immobilientausch anbieten, entdecken immer mehr diese Verkaufsvariante für sich. Der große Vorteil dabei ist: Sie haben weniger Konkurrenz. Somit haben Sie größere Chancen, in kurzer Zeit das passende Haus zu finden.

Wenn Sie den passenden Makler gefunden haben, nimmt dieser Ihr Angebot auf und bietet Ihnen andere Tauschobjekte zur Auswahl an. Ist die richtige Immobilie für Sie dabei und dem anderen Anbieter passt Ihr Objekt, so kann getauscht werden.

Ist ein Tausch zustande gekommen, wird jeweils ein normaler Kaufvertrag aufgesetzt – denn auch beim Immobilientausch handelt es sich um einen Verkauf. Es kauft also jeder das Wohnobjekt des anderen. Das heißt auch, dass derjenige, der das teurere Objekt kauft, die Differenz bezahlt. Grundlage für die Preise ist natürlich eine Bewertung eines unabhängigen Dritten, also eines Maklers. Der Rest entspricht dem üblichen Ablauf beim Verkauf einer Immobilie. Es werden die nötigen Unterlagen benötigt und beim Notar wird alles unter Dach und Fach gebracht.

Interessieren Sie sich für den Tausch Ihrer Immobilie? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

 

Foto: © KatarzynaBialasiewicz

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Was sagt die Lage über den Wert einer Immobilie aus?

Der Standort einer Immobilie ist eines der wichtigsten Kriterien, aus denen ihr Wert abgeleitet werden kann. Während durch Umbauten und Sanierungen oder gar Abriss und Neubau die Art des Gebäudes angepasst werden kann, ist die Lage unveränderbar.

Zwar lässt sich die Lage einer Immobilie nur schlecht verändern – vorausgesetzt sie wohnen nicht in einem amerikanischen Fertighaus. Dies ist aber nicht gleichbedeutend damit, dass eine gute Lage auf ewig eine solche sein muss und umgekehrt ein mittelguter Standort nicht „aufsteigen“ kann. Wird beispielsweise ein Quartier oder eine Gemeinde verkehrlich entlastet, etwa weil eine Umgehungsstraße oder ein Autobahnzubringer gebaut wird, dann verbessert sich die Standortqualität, weil Lärmemissionen zurück gehen.

Werden umgekehrt in der Nachbarschaft größere Wohngebäude oder ein Einkaufszentrum errichtet oder möchte ein Unternehmen expandieren und seine Fabrik erweitern, was jeweils zur Folge hat, dass mehr Pkw- und Anlieferverkehr durch die Straßen rollen, mindert das häufig die Standortqualität. Daher gehen Anwohner oft gerichtlich gegen groß dimensionierte Bauprojekte vor. Sie befürchten, oft zu recht, eine Wertminderung ihres Anwesens.

Die wichtigsten Eigenschaften, die einen Standort zu einer guten Lage machen, sind: die Nähe zu zukunftsträchtigen Arbeitsplätzen, Nahversorger wie Supermärkte, Bäckereien, Drogeriemärkte sowie eine gute Versorgung mit Apotheken und Allgemeinärzten. Auch das Vorhandensein von Krippen, Kitas, Grundschulen sowie weiterführenden Schulen verbessern die Lagequalität.

In Umlandgemeinden von Ballungsregionen ist außerdem eine möglichst problemlose Anbindung per Pkw sowie mit Bussen und Bahnen ins Oberzentrum entscheidend. Denn die meisten Arbeitsplätze bestehen und entstehen in Ballungszentren. In München entstanden beispielsweise 2017 über 27.000 neue Jobs, aber nur 8.000 Wohnungen.

Zu diesen großräumigeren Merkmalen kommen Anforderungen an den Mikrostandort, die viele Immobiliensuchende schätzen. Ist die Straße mit Bäumen begrünt, gibt es am Gebäude oder an der Straße Parkplätze? Ist eine Tiefgarage vorhanden? Sind Parks oder kleinere Grünflächen in der Nähe? Welchem Milieu gehören die Anrainer an und ist die Einbruchsquote in dem Quartier besonders niedrig?

Sie sehen, es gibt eine Fülle von Kriterien, die eine Immobilienlage beeinflussen und damit auch ihren Wert. Sie sind sich unsicher wie viel Sie für eine Immobilie an Ihrem Standort verlangen können? Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir beraten Sie gerne.

Foto: BrianAJackson

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Immobilie geerbt: Annehmen oder ausschlagen?

Im ersten Moment scheint die Antwort auf diese Frage offensichtlich. Schließlich sind Immobilien in Deutschland viel Wert. Doch bevor Sie ein Erbe annehmen, lohnt es sich, die finanzielle Situation des Verstorbenen genau zu betrachten. Denn wer erbt, erbt nicht nur Vermögenswerte, sondern auch Schulden.

Nur wenn Sie die finanziellen Verhältnisse sowie den Zustand und den Wert der geerbten Immobilie kennen, ist es für Sie möglich auf einer gut informierten Basis zu entscheiden, ob Sie das Erbe annehmen oder ausschlagen. Sie haben nämlich qua Gesetz die Möglichkeit, das Erbe innerhalb von sechs Wochen beim zuständigen Nachlassgericht abzulehnen. Stichtag ist der Zeitpunkt, an dem Sie von dem Erbe erfahren. Reagieren Sie in dieser Zeit nicht, gilt die Erbschaft als angenommen.

In Ausnahmefällen, etwa wenn der Erblasser im Ausland gelebt hat oder Sie selbst im Ausland wohnen, wird diese Frist unter Umständen verlängert.

Um sich ein umfangreiches Bild über die finanzielle Situation des Verblichenen zu machen, empfiehlt es sich die Bankkonten zu prüfen und zu eruieren, ob es Anlagen in Aktien und Fonds gibt. Umgekehrt kann es auch sein, dass der Erblasser Schulden angehäuft, Bürgerschaften übernommen hat oder noch laufende Kredite, Verbraucher- oder Immobiliendarlehen, existieren.

Sind seine Unterlagen sehr unübersichtlich, können Sie eine so genannte Nachlasspflegschaft beim Nachlassgericht beantragen. Auch Gläubiger können eine solche Pflegschaft beantragen. Sie dient dazu, das Vermögen des oder der Erben von dem Nachlass des Verstorbenen zu trennen. So soll erreicht werden, dass das private Vermögen der Erben nicht tangiert wird, falls aus dem Erbe überraschenderweise viele Gläubiger befriedigt werden müssen. Damit wird die Haftung des Nachlassempfängers begrenzt.

Sind im Erbe ein oder mehrere Liegenschaften enthalten, sollten Sie diese, falls Sie diese nicht kennen, genau unter die Lupe nehmen. Handelt es sich um ein Mehrfamilienhaus ist zu prüfen, ob alle Wohnungen und Gewerbeflächen vermietet sind, wie der Zustand des Gebäudes sowie der vermieteten Flächen ist, ob größere Renovierungs- und Sanierungsarbeiten anstehen und die Immobilie sich trägt, sprich mit den Mieteinnahmen Renditen erwirtschaftet werden. Wird das Gebäude von einem Verwalter bewirtschaftet kann dieser dazu Auskunft geben. Er hat auch die entsprechenden Unterlagen.

Bei einem Einfamilienhaus oder einer Eigentumswohnung sollten Sie ebenfalls Zustand und Ausstattung einer Prüfung unterziehen und hierbei gegebenenfalls die Hilfe eines Gebäudesachverständigen, Architekten oder Maklers in Anspruch nehmen. Haben sich Sanierungen angestaut und übersteigen diese Ihr Budget oder haben Sie kein Interesse, die Immobilie zu halten und zu vermieten, etwa weil sie weit weg von ihrem Wohnort liegt, sollten Sie diese veräußern.

Sie haben eine Immobilie geerbt und wissen nicht, ob Sie dieses Erbe annehmen sollen? Wir beraten Sie gerne.

Foto: Witthaya

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Der Einzelhandel kehrt zurück

Lange Zeit wurde darauf verzichtet. Jetzt wird dieses Konzept allmählich wiederentdeckt: Der Einzelhandel kehrt in die Wohntürme zurück. Wo in der Vergangenheit reine Wohnhäuser gebaut wurden, entwerfen heute moderne Projektplaner und Quartiersentwickler wieder Immobilien mit Platz für Gewerbe. Dabei kommt es auf einen guten Mix an.

Immer öfter befinden sich die Einkaufsmöglichkeiten wie Supermärkte oder Boutiquen nicht mehr ein paar Straßen weiter in einem Flachbau oder im Einkaufszentrum. Die gefragten und sich entwickelnden Quartiere wie die Europacity in Berlin, das Europaviertel in Frankfurt, die Hafencity in Hamburg oder der Medienhafen in Düsseldorf sind keine reinen Wohngebiete mehr. Hier entstehen Gebäude, die Wohnen und Gewerbe verbinden.

Denn die Ansprüche an moderne Quartiere sind gewachsen. Wohnen, Arbeit und Freizeitgestaltung werden immer mehr „zusammengedacht“. Inzwischen wird nicht mehr nur Platz für Geschäfte oder gute Restaurants im Erdgeschoss eingeplant. Der Trend geht zu sogenannten „Amenities“. Hierbei handelt es sich um Gemeinschaftsräume und Service-Leistungen wie ein Fitnessstudio, ein Wellnesscenter, ein Concierge, der Pakete annimmt, oder eine Dachterrasse, die für Veranstaltungen gebucht werden kann. Aber auch Kinos, Apotheken oder Bars ziehen in die neuen Wohngebäude ein.

Da erkannt wurde, dass es auf die Mischung in den modernen Quartieren ankommt, wird bei der Planung auf ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Wohn- und Bürogebäuden geachtet. Dazu beschäftigen sich Quartiersentwickler detailliert mit Mikro- und Makrostandort. Hier ist wichtig: Wie ist die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel, Autobahn, Bahnhof oder Flughafen? Welche Arbeitgeber sind vor Ort oder daran interessiert, dort einen Firmenstandort zu errichten? Möchten die Mitarbeiter hier überhaupt in der direkten Umgebung ihrer Büros leben?

Hier kommt es besonders auf die Zielgruppe an. Arbeiten die Leute hier dauerhaft oder nur projektweise? Für die Zielgruppe, die nur projektweise in dem neuen Quartier beschäftigt ist, bieten sich Service-Apartments an. Das sind kleinere möblierte Wohnungen, die den Service eines Hotels mit den Vorteilen einer eigenen Wohnung verbinden.

Zudem sind die modernen Quartiere auch interessant für überregionale und ausländische Zielgruppen. Durch die gestiegenen Bau- und Grundstückskosten hat sich auch die Klientel für Neubauwohnungen in zentralen Metropollagen geändert. Hier reicht eine einfache Ausstattung oder weite Wege zu Arbeitsplatz oder Geschäften nicht aus. Bei modernen Wohnungen und Umgebungen spielen Lebensqualität und Effizienz eine herausgehobene Rolle.

Deshalb kommt es bei der Entwicklung eines Quartiers, in dem viele Leute wohnen und viele Unternehmen ihren Sitz haben möchten, auf eine gute Standortanalyse an. Wohnquartiere sind heute ohne Flächen für Gewerbe kaum noch denkbar.

Möchten Sie wissen, wie gut der Standort Ihrer Immobilie ist? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

 

Foto: ClaraNila

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Höherer Preis in kürzerer Zeit – Mit Home Staging

Die meisten Eigentümer fragen sich, wie sie mehr Geld für ihre Immobilie erhalten oder wie sie schneller verkaufen können. Mit „Home Staging“ gelingt beides. Mit Home Staging wird die Immobilie für den Verkauf gezielt inszeniert.

Beim Verkauf eines Gebrauchtwagens ist es selbstverständlich, dass das Fahrzeug aufwendig gereinigt und optisch aufgewertet wird. Bei Immobilien übernimmt Home Staging diese Aufgabe.

Anstatt einem Interessenten die Immobilie im bewohnten oder leeren Zustand zu zeigen, wird es beim Home Staging „entpersonalisiert“. Das heißt, dass persönliche Gegenstände verschwinden und dem Raum mit geringem Aufwand eine „neutrale“ Einrichtung gegeben wird. Wer im Restaurant einen Tisch reserviert hat und dort noch die Teller des Vorgängers findet, hat kaum einen guten Eindruck vom Restaurant. So ist es auch mit Immobilien.

Bei leeren Räumen dagegen fällt es Interessenten oft schwer, sich diese eingerichtet vorzustellen und Proportionen und Möglichkeiten zu erkennen. Deshalb erhalten leere Räume beispielsweise dezent Möbel, Farben, Licht und Dekorationen. Dabei wird darauf geachtet, dass die Räume großzügiger erscheinen. Inzwischen gibt es hierfür günstige Angebote für Einrichtungsgegenstände, wie zum Beispiel Möbel aus Pappe. Eine solche „Dekoration“ von Räumen erleichtert dem Interessenten, sich das neue Zuhause besser vorzustellen. Oft fragen Interessenten sogar, ob sie diese Möbel miterwerben können.

Durch den gewonnenen Eindruck, entscheidet sich ein Interessent schneller, die besichtigte Immobilie zu kaufen. Somit ist Home Staging eine gute Hilfe für den Verkäufer, um seine Immobilie optimal zu präsentieren. Raumproportionen werden besser sichtbar und Besonderheiten des Objekts werden in den Fokus gerückt – und das schon für die Onlinepräsentation oder das Exposé.

Bei fast zwei Dritteln der Immobilienverkäufe, bei denen Home Staging eingesetzt wurde, konnte genau der Angebotspreis erzielt oder sogar übertroffen werden. Ein Fünftel davon erreichte sogar einen Verkaufspreis, der 15 Prozent über dem Angebotspreis lag. Das belegt eine Umfrage unter amerikanischen Immobilienmaklern. Die Erste Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Home Staging und Redesign (DGHR) Iris Houghten betont, dass der erste Preisnachlass im Allgemeinen immer höher ist als die Kosten für Home Staging.

Auch die Vermarktungsdauer konnte durch Home Staging um mehr als die Hälfte gesenkt werden. Denn über ein Viertel der Kaufinteressenten neigt dann dazu, über kleinere Makel der Immobilie hinweg zu sehen. Ebenso ist fast die Hälfte der potenziellen Käufer eher bereit, eine „gestagete“ Immobilie zu besichtigen, die sie zuvor online gesehen haben.

Mit Home Staging können Sie perfekt Ihre Immobilie für die gewünschte Zielgruppe einrichten und somit Ihren Verkaufspreis und die Vermarktungsdauer optimieren.

Haben Sie Fragen zur Vermarktung Ihrer Immobilie? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

 

Foto: AndreyPopov

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