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Warum es sich auszahlt, alle Unterlagen beisammen zu haben

Eine Immobilie zu verkaufen, ist ein bürokratischer Kraftakt. Denn zum Verkauf ist ein Berg an Unterlagen nötig, bei dem sich manch einer fragt: „Brauch ich das wirklich alles?“ Schließlich ist die Besorgung vieler Unterlagen mit zeitraubenden Behördengängen verbunden. Zwar sind nicht alle Unterlagen Pflicht wie der Energieausweis. Warum es sich aber dennoch lohnt, sie gesammelt vorliegen zu haben, erfahren Sie hier.

Um den Energieausweis kommen Immobilienverkäufer nicht drumherum. Liegt er beim Besichtigungstermin nicht vor, droht ein Bußgeld von bis zu 15.000 Euro. Ist er abgelaufen, muss er neu erstellt werden. Dies übernehmen in der Regel qualifizierte und zugelassene Fachleute wie Architekten, Ingenieure, Handwerksmeister mit entsprechender Zusatzausbildung oder Energieberater. Dabei sind jedoch zwei Dinge wichtig: Achten Sie erstens auf die Unabhängigkeit der Berater, und seien Sie zweitens vorsichtig bei günstigen Angeboten im Internet. Diese sind meist von mangelhafter Qualität.

Die meisten Unterlagen sind jedoch deshalb wichtig, weil ihr Fehlen den Verkauf unnötig verzögert. Denn ein Käufer benötigt die Unterlagen, um die Finanzierung bei seiner Bank zu erhalten. Die Banken interessieren sich deshalb für eine möglichst genaue Beschreibung der Immobilie, um den Wert einzuschätzen und weil sie als Sicherheit dient, wenn der Käufer die Kreditraten nicht zahlen kann. Welche Unterlagen nötig sind, ist jedoch von Bank zu Bank verschieden. Es empfiehlt sich also in der Regel, alle Unterlagen beisammen zu haben, um auf die Anforderungen der Bank reagieren zu können. Folgende Unterlagen benötigen aber die meisten Banken:

Grundbuchauszug: Er gibt unter anderem Auskunft darüber, wer Eigentümer ist und ob die Immobilie mit einer Hypothek belastet ist.

Grundrisse: Hier sind Wohn- und Nutzflächenberechnungen wichtig.

Lage-/Katasterplan: Die Lage hat natürlich Auswirkungen auf den Wert der Immobilie. Sowohl für die Bank als auch den Immobilienprofi, der Ihre Immobilie bewertet, ist das relevant.

Baubeschreibung: Hier ist von Interesse, ob An- und Umbauten stattgefunden haben und wenn ja, welche.

Dazu gibt es einen weiteren Grund, warum es ratsam ist, alle Unterlagen beisammen zu haben. Und zwar, um Vertrauen zum Kaufinteressenten aufzubauen und ihn von der Immobilie zu überzeugen. Das ist nicht zu unterschätzen. Wer alle Unterlagen vorlegen kann, zeigt Seriosität. Fehlen Unterlagen, werden Interessenten oft skeptisch. Schon im Exposé sind die wichtigsten Unterlagen angebracht. Denn das Exposé ist die Visitenkarte Ihres Hauses. Interessenten erwarten hier die für sie zentralen Informationen. Dazu zählen Energiewerte, Grundrisse, Wohn- und Nutzflächenberechnungen und Baubeschreibungen. Die Interessenten möchten natürlich wissen, worauf sie sich bei Ihrer Immobilie einlassen. Je genauer die Informationen, desto gezielter finden Sie Ihren optimalen Käufer.

Benötigen Sie Unterstützung bei der Organisation Ihrer Unterlagen? Möchten Sie, dass das jemand für Sie übernimmt? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

 

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Durchreiche war gestern

Vorbei sind die Zeiten, in denen es einen separaten Raum für jeden Lebensbereich gab. Essen, Schlafen, Baden, Wohnen und Arbeiten gehen in den neuen Wohnkonzepten nahtlos ineinander über. Die Moderne macht experimentierfreudig: Wie wäre es mit einer Wanne im Schlafzimmer? Oder einer großen Kochinsel im Wohnraum? Wir haben für Sie mal durchs Schlüsselloch geguckt.

In den 60er Jahren wurden sie gefeiert: die ersten Durchreichen, die eine Verbindung zwischen Küche und Esszimmer herstellten. Mit dem Loch in der trennenden Wand war plötzlich eine Durchlässigkeit zwischen zwei Bereichen geschaffen – dem Kochen und Essen, dem Schaffen und dem Genuss.

Was damals vor allem praktische Gründe hatte, hat sich heute längst zu einem neuen Verständnis entwickelt. Im Zeitalter der Lofts und der gefallenen Wände wünschen sich die Anhänger moderner Lebenskultur mehr Transparenz und Offenheit. Auch Experimentierfreudigkeit und die viel gelobte Work-Life-Balance spiegeln sich in den neuen Wohnkonzepten wider.

Beginnen wir unseren Rundgang in der Küche. Bereits in den Ursprüngen war die Feuerstelle der zentrale Treffpunkt, an dem die Familie zusammenkam, gemeinsam aß und sich austauschte. Den Ort, den die meisten Menschen mit Geselligkeit verbinden, in den Wohnraum zu integrieren, liegt nahe. In der Mehrzahl der Neubauten wird deswegen auch nicht mehr getrennt gekocht und gelebt. Die Wohnküchen von heute sind nicht nur Orte der Gespräche, sondern mit TV und Musikanlage auch Orte der Unterhaltung. Die Küchengeräte wie Spül- oder Kaffeemaschine werden immer leiser und stören die wohnliche Atmosphäre nicht.

Auch das Badezimmer hat sich gewandelt. Aus dem voll-verfliesten Traum in Braun oder Grün sind luxuriöse Spas geworden. Bodentiefe Duschen und Gemälde an den Wänden laden ein zum Entspannen und Abschalten. Auch Fenster spielen in den Wohlfühl-Oasen eine wichtige Rolle: Ob Oberlicht oder verglaste Wand – viele wünschen sich beim Baden den Blick nach draußen oder in den Nebenraum.

Vom Bade- ins Schlafzimmer zu schauen, reicht manchen noch nicht aus, sie stellen daher die Badewanne mit in den Raum, der früher nur zum Schlafen da war. Jetzt kann hier auch geplanscht werden. Schicke Designer-Modelle stehen heute nicht selten auf ihren eigenen Beinen mitten im Schlafzimmer und werten die Ruhestätte optisch auf. Und nach dem wohligen heißen Bad ist der Weg in die Federn nur noch ein Katzensprung.

Wer seine eigenen vier Wände so durchdacht angelegt hat, möchte dort nach Möglichkeit auch arbeiten. Viele Freiberufler integrieren ihren Arbeitsplatz in das Wohn-Setting. Sie verbringen ihre Zeit lieber mit kreativer Arbeit als auf dem Weg dorthin. Im Home Office können sie das Geschäftliche mit dem Angenehmen verbinden.

Der Blick durchs Schlüsselloch zeigt: Der Grundriss-Klassiker mit zwei Zimmern, Küche, Bad ist überholt. Stattdessen wird heute Offenheit gelebt – egal in welcher Lebenslage.

Haben Sie Fragen zu Immobilien mit ungewöhnlicher Raumaufteilung? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

 

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Wann verkaufe ich mein Haus am besten?

Die meisten Immobilienverkäufer fragen sich, wann der perfekte Zeitpunkt für den Verkauf ihrer Immobilie ist. Dennoch ist der falsche Zeitpunkt immer noch einer der häufigsten Fehler beim Hausverkauf. Denn meistens ergibt er sich aus einem tiefgreifenden persönlichen Ereignis wie Erbe, Scheidung oder Jobwechsel. Dabei ist der ideale Verkaufszeitpunkt von vielen verschiedenen Faktoren abhängig.

Eine pauschale Antwort auf die Frage nach dem idealen Verkaufszeitpunkt gibt es nicht. Denn Immobilien sind unterschiedlich und Besitzer befinden sich in individuellen persönlichen Umständen. Um aber den jeweils optimalen Verkaufspunkt zu treffen, hilft Eigentümern, folgende Faktoren im Blick zu haben.

Wert der Immobilie

Um zu wissen, ob sich der Verkauf lohnt, müssen Eigentümer natürlich wissen, wie viel die Immobilie wert ist. Das hängt ab von der Art der Immobilie, der Lage und Grundstücksgröße, dem Baujahr und Ausstattungsstandard sowie etwaigen baulichen Veränderungen. Auch die aktuelle Situation am Immobilienmarkt und die Nachfrage sind hier wichtig. Für eine Immobilienbewertung müssen also viele lokale Marktfaktoren herangezogen werden. Das geht nur mit einem Experten, der sich täglich mit der Preisdynamik vor Ort beschäftigt. Um den richtigen Preis zu ermitteln, ist also viel Expertenwissen und Erfahrung nötig.

Finanzierung der Immobilie

Die Finanzierung der Immobilie ist nicht nur für den Käufer wichtig. Auch Verkäufern empfiehlt sich, eine mögliche Finanzierung im Blick zu haben. Jetzt sind beispielsweise die Zinsen sehr niedrig. Das bedeutet, für viele Menschen ist ein Kredit möglich. Dies steigert die Nachfrage und somit den Wert Ihrer Immobilie. Wenn die Zinsen jedoch wieder steigen, könnte die Nachfrage sinken. Damit fallen auch die Preise. Der Leitzins ist ein Indikator dafür, wann dieser Fall eintreten könnte. (Lesen Sie hierzu unseren Beitrag zum Thema Zinswende.)

Steuern

Beim Verkauf eines Hauses oder einer Wohnung können auch Steuern wie die Spekulationssteuer anfallen. Diese wird fällig, wenn Sie die Immobilie nach weniger als zehn Jahren nach dem Kauf wieder verkaufen oder wenn das Objekt im Jahr des Verkaufs und den beiden Vorjahren vom Eigentümer nicht selbst genutzt wurde. Verkaufen Sie innerhalb von fünf Jahren mehr als drei Immobilien, wird dies als gewerblicher Handel eingestuft, wodurch Gewerbesteuer anfällt. Am besten lassen Sie sich von einem Experten beraten, ob bei Ihrem Verkauf Steuerforderungen entstehen.

Darüber hinaus gibt es weitere Faktoren, die den Zeitpunkt beeinflussen, wie zum Beispiel Ihre persönliche Situation oder die Frage, ob Sie bei anderen Anlageformen eventuell eine höhere Rendite erzielen können. Ein Immobilien-Profi hilft Ihnen, den optimalen Verkaufszeitpunkt für Ihre Immobilie zu finden.

Möchten Sie wissen, wann der beste Zeitpunkt zum Verkauf Ihrer Immobilie ist? Kontaktieren Sie uns ganz unverbindlich. Wir beraten Sie gern.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Deshalb sind hervorragende Grundrisse ein Muss

Serie Immobilienvermarktung: 5

Eines der wichtigsten Vermarktungsmittel ist der Grundriss. Dabei unterschätzen viele Immobilienverkäufer seine Wirkung. Denn Grundriss ist nicht gleich Grundriss. Für Laien sind Baupläne vom Architekten meistens kaum zu lesen und zu verstehen. Erst recht nicht, wenn die Pläne noch viele Jahre alt sind. Ein moderner Grundriss aber erleichtert Ihrem Wunschinteressenten, sich sein neues Zuhause vorzustellen.

Zwar schauen die meisten Interessenten zuerst auf die Immobilienfotos, aber danach ist sofort der Grundriss dran. Denn die Interessenten möchten wissen, wie sich die Räume genau aufteilen, die sie gerade auf den Fotos gesehen haben, und wie Schnitt und Maße sind. Liegt die Küche hinter dem Schlafzimmer, wie es auf dem einen Foto aussah? Ist das Kinderzimmer wirklich so klein, wie es wirkte? Ist die Wohnzimmerwand breit genug für unser Entertainmentsystem? Häufig planen Interessenten schon anhand des Grundrisses die Einrichtung der neuen Wohnung. Wo soll das Sofa stehen? Passt eine Kücheninsel in die Küche?

Profimakler überlassen die Überzeugungsarbeit heute nicht mehr den Schwarz-/Weiß-Grundrissen vom Architekten. Denn laut Experten ist eine Vermarktung oft erfolgreicher und es wird ein besserer Preis erzielt, wenn die Vorstellungskraft der Interessenten stärker angeregt wird. Deshalb liegen 3D-Grundrisse immer mehr im Trend.

Immobilienmakler haben die Erfahrung gemacht, dass Emotionen heute immer wichtiger werden, um Interessenten zu überzeugen. Mit Visualisierungen und 3D-Produkten werden Bedürfnisse bedient. Dem Interessenten wird mit 3D-Modellen, Visualisierungen, Videoanimationen oder virtuellen Rundgängen die Vorstellung seines potentiellen neuen Hauses erleichtert. Zusätzlich lassen sich mit virtuellen Rundgängen auch wirkliche Interessenten von Besichtigungstouristen unterscheiden. Denn Interessenten ersparen sich – und Ihnen – den Besichtigungstermin, wenn ihnen die Wohnung nach dem virtuellen Rundgang nicht zusagt. Somit sparen Sie viel Aufwand und Zeit.

Wohnungen lassen sich sogar virtuell einrichten. Experten sagen, dass potentielle Käufer auf diese Weise schon eine engere Bindung zur Immobilie aufbauen. Denn in ihren Köpfen reift so die Idee von der Wohnung als neuem Lebensmittelpunkt. Diese engere Bindung trägt also dazu bei, dass sich Interessenten schneller für das Objekt entscheiden. Und das verkürzt die Vermarktungszeit.

Neben den Emotionen ist es aber immer noch wichtig, die Fakten anzusprechen. Denn die meisten Interessenten stört es, wenn ihre Fragen nicht beantwortet werden. Deshalb geht es nach wie vor auch nicht ohne den 2D-Grundriss. Maße und Schnitte sind dem Interessenten ebenso wichtig. Denn wenn er überlegt, ob sein Sofa in das neue Wohnzimmer passt, hilft es ihm, wenn er die genauen Maße zur Verfügung hat und damit rechnen kann. Wenn Sie mit solchen Grundrissen Ihre Interessenten begeistern und deren Fragen beantworten, stehen die Chancen besser, Ihre Immobilie schnell zu verkaufen.

Haben Sie Fragen zur Erstellung des Grundrisses? Kontaktieren Sie uns ganz unverbindlich. Wir beraten Sie gern.

 

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Gesetzesänderungen 2019 – Das ändert sich für Immobilieneigentümer

Das Jahr 2019 hat begonnen. Und wie jedes neue Jahr bringt auch 2019 einige Gesetzesänderungen mit sich. Auch rund um das Thema Immobilien gibt es wieder Neuerungen. Worauf Eigentümer und Vermieter jetzt achten müssen und welche Vorteile ihnen entstehen, haben wir für Sie zusammengefasst.

Jeder Makler weiß um die Wichtigkeit eines Energieausweises. Potentielle Käufer, Mieter oder Pächter haben einen rechtlichen Anspruch darauf, mit dem Energieausweis valide Informationen zum energetischen Zustand der Immobilie sowie zum Energieverbrauch zu erhalten. Liegt der gültige Ausweis zum Besichtigungstermin nicht vor, drohen dem Eigentümer hohe Geldbußen. Daher aufgepasst bei Immobilien mit einem Baujahr nach 1966: Mit den Gesetzesänderungen 2019 laufen die zehn Jahre gültigen Energieausweise erstmals ab. Entsprechend sollten Sie als Eigentümer den Ausweis neu beantragen oder dies von einem Immobilien-Profi für Sie erledigen lassen.

Für Vermieter stehen 2019 noch weitere Veränderungen ins Haus. Im Koalitionsvertrag hatten sich die Unionsparteien und die SPD auf verschiedene Mietrechtsänderungen geeinigt, die in diesem Jahr zur Umsetzung gelangen. Das beschlossene Gesetz zur Ergänzung der Regelungen über die zulässige Miethöhe bei Mietbeginn und zur Anpassung der Regelungen über die Modernisierung der Mietsache bedeutet für Vermieter einerseits, dass sich ab 2019 jährlich nur noch acht Prozent der Modernisierungskosten im Rahmen der Modernisierungsumlage auf die Mieter umlegen lassen. Zudem darf die Miete infolge einer Modernisierung innerhalb von sechs Jahren maximal um drei Euro pro Quadratmeter erhöht werden. Andererseits tritt ein neues Modell in Kraft, das die Berechnung der Modernisierungsmieterhöhung für Vermieter vereinfacht: Sie dürfen ab sofort Kosten von bis zu 10.000 Euro mit 30 Prozent Erhaltungsaufwand ansetzen; der Restbetrag kann auf die Mieter umlegt werden.

Vorsicht ist für Vermieter geboten, die Modernisierungsmaßnahmen ankündigen, aber nicht innerhalb von 12 Monaten mit den Arbeiten beginnen. Entsprechend der Gesetzesänderung 2019 wird hier ein „Herausmodernisieren“ vermutet, also eine Modernisierungsankündigung, die den Mieter zur Kündigung veranlassen soll – ein Vorgehen, das zukünftig mit Bußgeldern von bis zu 100.000 Euro geahndet wird.

Auch beim Gesetz zur Mietpreisbremse kommt es zu Änderungen. Vermieter sind 2019 dazu verpflichtet, dem Mieter gegenüber vor Vertragsabschluss die Höhe der Miete zu begründen – sofern sie die von der Mietpreisbremse zugelassene Miete übersteigt. Eine höhere Miete dürfen Vermieter nämlich nur in bestimmten Ausnahmefällen verlangen. Ein solcher Ausnahmefall wäre die bereits angesprochene Modernisierung, aber auch die Höhe der Vormiete der Wohnung spielt eine Rolle. Kommt ein Vermieter seiner Auskunftspflicht nicht nach, kann der Mieter ihm gegenüber die Mietpreisbremse geltend machen – und zahlt dann nur die zugelassene Miete. Als Vermieter haben Sie aber die Möglichkeit, die Auskunft innerhalb von zwei Jahren nachzuholen und die Berechtigung für eine Ausnahmeregelung darzulegen.

Sie möchten als Eigentümer mehr über die Gesetzesänderungen im Jahr 2019 erfahren? Wir verraten Ihnen, wo jetzt Ihre Vorteile liegen.

 

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Kommt die Zinswende 2019?

Seit 2016 sind die Zinsen so niedrig wie noch nie. Kann das noch lange so weiter gehen? Gibt es vielleicht eine Immobilienblase, die bald platzt? Viele glauben, das Zinstief müsste bald ein Ende haben. Doch welche Anzeichen sprechen dafür? Und wie wird sich das auf den Immobilienmarkt auswirken? Wir haben die wichtigsten Veränderungen am europäischen Finanzmarkt beobachtet und verständlich für Sie zusammengefasst.

Die Europäische Zentralbank (EZB) stellt ihr Kaufprogramm für Staatsanleihen ein

2015 startete die EZB ein umstrittenes Programm zum Ankauf von Staatsanleihen. Damit sollte die europäische Wirtschaft angekurbelt werden und verschuldeten Staaten aus der Krise geholfen werden. Ab Januar 2019 läuft dieses Programm nun aus. Es werden keine neuen Anleihen mehr gekauft, nur bereits bestehende erneuert. Der Anleihenkauf und das Zinstief beeinflussen sich nicht direkt. Allerdings ist das Programm gewissermaßen eine Zusatzmaßnahme zum geringen Leitzins. So konnte man sich sicher sein: Solange die EZB Staatsanleihen kauft, bleibt auch der Leitzins niedrig. Mit Ende des Programms ist die Entwicklung nun offen.

Die Inflationsrate steigt

Ein Ziel der Zinspolitik der EZB bestand darin, die Inflationsrate auf knapp unter 2 Prozent zu erhöhen. Zwar klingt eine höhere Inflation zunächst schlecht. EZB-Präsident Mario Draghi warnt aber viel eher vor einer Deflation, also sinkenden Preisen. Die könnte dazu führen, dass Menschen ihre Käufe hinausschieben, in der Hoffnung später weniger zahlen zu müssen. Für die Wirtschaft wäre das fatal. Zu Beginn der Niedrigzinspolitik 2016 lag die Inflationsrate in Deutschland bei sehr geringen 0,5 Prozent. 2017 erhöhte sie sich um 1,8 Prozent und aktuell liegt sie bei 1,9 Prozent. Damit ist das Ziel der EZB vorläufig erreicht.

Die Amtszeit von EZB-Präsident Mario Draghi endet

Im Herbst 2019 endet die Amtszeit von EZB-Präsident Mario Draghi. Experten rechnen erst danach mit einer ersten Erhebung des Leitzinses. Zunächst wird jedoch spekuliert, dass der Strafzins für Banken, die Ihr Geld an der EZB anlegen verringert wird. Aktuell zahlen Banken einen Zinssatz von 0,4 Prozent, wenn sie ihr Geld anlegen und nicht in Form von Krediten herausgeben.

Zinsen werden nur langsam steigen

Experten vermuten, dass der Zinssatz auch nach Draghis Amtszeit nur langsam und moderat ansteigen wird. Für den Immobilienmarkt sind deshalb zumindest für 2019 keine starken Auswirkungen vorhersehbar. Wer 2019 verkauft, kann also weiterhin mit einer Vielzahl von zahlungsfähigen Interessenten rechnen.

Sie haben vor Ihr Haus 2019 zu verkaufen, um noch vom Zinstief zu profitieren? Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir beraten Sie gerne.

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Damit das Zuhause an den Festtagen sicher ist

Die meisten Einbrüche finden im Winter und Spätherbst statt. Mehr als ein Drittel aller Einbrüche im Jahr fallen in diesen Zeitraum. Das ergab eine Studie des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Besonders die Feiertage sind betroffen, wenn Bewohner ihre Verwandten besuchen oder im Urlaub sind. Inzwischen aber machen „smarte Helfer“ Ihre eigenen vier Wände sicherer. Damit Sie Ihre Verwandten an den Festtagen beruhigt besuchen können, stellen wir Ihnen hier ein paar davon vor.

Mit dem Smartphone Türen und Fenster überwachen

Mit kleinen Kameras lassen sich Türen und Fenster auch bequem von unterwegs überwachen. Nutzer können Livebilder aufs Smartphone empfangen oder die Kameras aufzeichnen lassen. Gespeichert werden die Aufzeichnungen in der Cloud. Einige Kameras werden erst durch Bewegungssensoren aktiviert, damit nur geringe Datenmengen entstehen. Die smarten Kameras sind über WLAN verbunden. Sollte sich etwas bewegen, erhalten Sie eine Nachricht aufs Handy. Inzwischen verfügen auch kleine Kameras über eine hohe Bildqualität und sogar eine Tag-/Nachtumschaltung, damit auch nachts das Bild klar ist.

Anwesenheit vortäuschen

Kennen Sie virtuelle Mitbewohner? Hierbei handelt es sich um einen Lautsprecher oder ein Lichtsystem, dass Anwesenheit simuliert. Diese smarten Helfer täuschen mit Geräuschen, Licht und Bewegungen vor, dass Personen zuhause sind. Sie lassen sich programmieren oder auch aus der Ferne steuern. Gespräche, Abwaschgeräusche, Musik oder sogar Streits können simuliert werden. Lichtsysteme sind ebenfalls in der Lage, Anwesenheit vorzugaukeln. Das Licht kann morgens angehen, wenn Sie sich normal für den Arbeitsalltag fertig machen. Oder abends wenn Sie zuhause entspannen. Auch Zufallssteuerungen für unterschiedliche Räume sind möglich. Es muss auch nicht gleich ein aufwändiges System sein. Schon mit einer modernen Zeitschaltuhr lässt sich eine Lampe an der Steckdose programmieren oder spontan von unterwegs ein- und ausschalten.

Smarte Türschlösser

Smart Locks – intelligente Türschlösser – lassen sich per App auf Smartphone oder Tablett öffnen und schließen. Möglich sind ebenfalls Fingerabdruck, Zahlenkombinationen oder sogar Sprachsteuerung, um diese Schlösser zu öffnen. Zum Beispiel können Sie dem Handwerker eine Zugangsberechtigung erteilen, wenn Sie gerade nicht zuhause sind. Die Bewohner können so keine Schlüssel verlieren und es können mehrere Nutzer eingerichtet werden.

Achten Sie auf Sicherheit

Bei smarter Sicherheitstechnik gilt es aber, einiges zu beachten. Da die meisten Geräte über WLAN laufen, ist hier besonders auf Sicherheit durch zum Beispiel Firewalls und Passwörter zu achten. Sicherheitsexperten raten, auch Updates immer aktuell zu halten. Ebenfalls ist darauf zu achten, die Geräte zuhause nicht über ein offenes WLAN von unterwegs zu steuern. Denn Handys können so gehackt werden. Wer sich außerdem nicht ein teures Komplettsystem zulegen möchte, dem empfehlen IT-Experten darauf zu achten, dass Geräte von unterschiedlichen Herstellern miteinander kompatibel sind.

Möchten Sie wissen, wie viel Ihre Immobilie wert ist? Kontaktieren Sie uns! Wir ermitteln den Verkehrswert Ihrer Immobilie.

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Warum wir auch 2019 der loyale Partner an Ihrer Seite sein werden

In diesem Jahr haben wir wieder zahlreiche Immobilienverkäufer und -käufer erfolgreich begleitet. Für Sie und mit Ihnen setzen wir diese Arbeit auch im nächsten Jahr fort. Beim Verkauf oder Kauf einer Immobilie werden Sie weiterhin mit Fachkenntnis, Erfahrung und mit vollem Einsatz unterstützt.

Loyalität, Aufrichtigkeit und Fairness stehen bei uns an erster Stelle. Verkäufer, Käufer und Makler begegnen sich auf Augenhöhe. Denn unser Ziel ist es, dass alle Parteien mit dem Abschluss der Transaktion zufrieden sind. Deshalb informieren und beraten wir Sie fachkundig und umfassend über alles, was Sie rund um den Verkauf einer Immobilie wissen müssen.

Für Sie führen wir die Marktanalyse durch und ermitteln den Verkehrswert Ihrer Immobilie. Auf der Grundlage unserer Marktkenntnis und langjährigen Erfahrung wird Ihre Immobilie bewertet und ein realistischer Verkaufspreis festgesetzt. Anschließend erstellen wir für Sie ein passgenaues Vermarktungskonzept. Hierfür bestimmen wir die Zielgruppe für Ihre Immobilie und entwerfen einen Plan, um diese bestmöglich zu erreichen. Wir sorgen für professionelle Immobilienfotos, die sowohl ansprechend wirken als auch die räumlichen Verhältnisse präzise widergeben. Zudem kümmern wir uns um alle für den Verkauf nötigen Unterlagen wie zum Beispiel Grundbucheintrag und Energieausweis.

Aus all diesen Informationen erstellen wir Ihnen ein aussagekräftiges und optimal auf die Zielgruppe abgestimmtes Exposé. Außerdem richten wir 360-Grad-Touren durch Ihre Immobilie ein, durch die Sie sich unnötige Besichtigungstermine ersparen. Denn damit lassen sich die wirklichen Interessenten von den Besichtigungstouristen unterscheiden. Die Besichtigungen mit den ernsthaften Interessenten koordinieren wir und führen sie für Sie durch. Darüber hinaus prüfen wir die Bonität des Interessenten und finden so den optimalen Käufer. Wir führen für Sie natürlich faire Verkaufsverhandlungen und bereiten den Kaufvertrag sowie die notarielle Beurkundung von. Abschließend erstellen wir das Übergabeprotokoll und übergeben Ihre Immobilie.

Ebenso finden wir auch für Sie das passende neue Zuhause. Unser Ziel ist das Optimum für Verkäufer und Käufer zu erreichen. Vertrauensvolle Immobilienvermittlung ist für uns nicht nur Beruf, sondern Berufung.

Wir bedanken uns bei Ihnen für die erfolgreiche Zusammenarbeit im Jahr 2018 und wünschen Ihnen besinnliche Feiertage und einen guten Start in das neue Jahr!

 

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Im Winter wohlfühlen mit der optimalen Raumtemperatur

Über die optimale Raumtemperatur entflammen selbst in den harmonischsten Familien zuweilen hitzige Debatten. Wo sich die eine dicke Socken überzieht, bricht beim anderen der Schweiß aus. Und nicht nur Frauen und Männer empfinden Temperaturen unterschiedlich, auch ältere Menschen und Kleinkinder frösteln schneller. Doch laut Expertenmeinung gibt es tatsächlich so etwas wie die richtige Zimmertemperatur – und diese variiert von Raum zu Raum.

Grundsätzlich sollte die Raumtemperatur nicht zu hoch sein. Bei der von der Deutschen Energie-Agentur (dena) empfohlenen Grundtemperatur von 16 Grad Celsius kann die Bildung von Tauwasser und daraus resultierendem Schimmel vermieden werden. Zu regelmäßigem Stoßlüften – idealerweise dreimal am Tag – wird in vielen Mietverträgen ausdrücklich aufgefordert. Smarte Heizanlagen stellen schon in vielen Haushalten das richtige Gleichgewicht beim Wechsel zwischen Lüften und Heizen her. Aber auch mit einem Hygrometer, das die Leuchtfeuchtigkeit misst, kann die optimale Raumtemperatur leicht hergestellt werden.

Zimmer ist dabei nicht gleich Zimmer. Je nach Verwendung und Bedürfnislage sollte auch die Temperatur entsprechend angepasst werden. Für das Wohnzimmer liegt die ideale Zimmertemperatur gemäß der Verbraucher Initiative Berlin bei 20 Grad Celsius. Auf einem Standard-Heizungsregler entspricht dies der Stufe 3. Selbst beim Aufheizen eines Raums sind höhere Temperaturen nicht das Mittel der Wahl, denn auch auf der Stufe 5 wird ein Temperaturanstieg nicht schneller erreicht.

Für das Schlafzimmer gelten ganz andere Richtwerte, die einige vielleicht auf den ersten Blick erschaudern lassen. Die empfohlene Temperatur für das Schlafzimmer bewegt sich zwischen 15 und 18 Grad Celsius. Wer kein separates Schlafzimmer hat, sollte die Raumtemperatur entsprechend der Tageszeit anpassen. Per App können smarte Thermostate hier gute Dienste leisten, indem sie automatisch die Heizung regulieren. Tiefer als vier Grad sollte die Temperatur jedoch nicht gesenkt werden, um ein Auskühlen der Wände zu verhindern.

Vor allem jetzt im Winter haben die meisten es im Badezimmer gern kuschelig warm, denn wer will schon nach einer schönen heißen Dusche vor Kälte schlottern. Wer die Zimmertemperatur im Badezimmer auf 23 Grad Celsius bzw. Thermostat-Stufe 4 einstellt, macht laut dena alles richtig. Doch nicht vergessen: Unmittelbar nach dem Baden oder Duschen sollte gelüftet werden, damit die Luftfeuchtigkeit sich wieder einpendeln kann.

In einem Kinderzimmer, in dem tagsüber gespielt und nachts geschlafen wird, muss die sich die Temperatur nach den Bedürfnissen der Kleinen richten. Säuglinge können ihren Wärmehaushalt kurz nach der Geburt noch nicht gut regeln und fühlen sich bei ungefähr 20 Grad wohl und geborgen. Etwas ältere Kinder kommen tagsüber mit Raumtemperaturen von 18 bis 19 Grad Celsius gut zurecht, schließlich tollen sie in ihren Zimmern viel herum. Nachts sollten die Temperaturen gedrosselt werden, um auch die Luftfeuchtigkeit über 30 Prozent zu halten und damit die Anfälligkeit für Erkältungskrankheiten zu reduzieren.

Das Wichtigste ist natürlich, dass sich die ganze Familie mit den individuellen Raumtemperaturen wohlfühlt. Wer allerdings bewusst heizt, kann neben Energie auch Geld sparen. Als Faustregel gilt: Die Absenkung der Raumtemperatur um ein Grad Celsius bewirkt eine sechsprozentige Energieeinsparung und schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt.

Lohnt sich der Einbau einer modernen Heizung vor dem Verkauf? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

 

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Für Logistik eignen sich mehr Grundstücke als man denkt

Immer mehr Waren sind auf Reisen. Denn der Boom des Internethandels hält dank großer Online-Händler wie Amazon, Otto, Zalando und Ebay sowie zahlreicher kleiner Händler weiter an. Doch wie gelingt es, dass die Waren so schnell vor der Haustür liegen? Der Wunsch nach einer raschen Lieferung lässt immer mehr Dienstleister näher an den Kunden rücken. Das Wachsen des Online-Handels verändert auch den Markt für Logistikimmobilien.

Immer noch ist die Nachfrage nach modernen Logistikflächen hoch und sie steigt weiter. Denn Europa wächst weiter zusammen, die Märkte werden einheitlicher, und somit steigt das Marktinteresse am Online-Vertrieb. Deutschland ist inzwischen zum distributionstechnischen Mittelpunkt und Verkehrsknotenpunkt in Europa geworden. Und ebenso ist die Logistikwirtschaft in Deutschland eine bedeutende, vielfältige und sehr dynamische Branche. Als Puffer-, Bündelungs- und Umschlageinrichtungen für Vor-, Zwischen- und Endprodukte an zahlreichen Stellen im Wertschöpfungsprozess sind Logistikimmobilien von Bedeutung.

Zwar werden die großen Logistikimmobilien, die heute noch den Markt bestimmen, immer von großer Bedeutung für die Verteilung von Waren sein. Allerdings stellt sich heute schon die Frage, wie die bestellten Waren noch schneller beim Kunden ankommen. Da der Online-Handel weiter zunimmt, besteht vor allem in den großen Städten ein immer größer werdender Bedarf an City-Logistik. Amazon beispielsweise unterhält bereits Logistikzentren in Innenstadtlagen, um die Kunden noch schneller zu erreichen. Da hier das Flächenangebot gering ist, sind die Grundstückspreise hoch.

Dabei kommt es bei Logistikimmobilien auf eine strategisch gute Lage und eine ausgezeichnete Anbindung an Zufahrtswege und Landports an. Ebenso wichtig ist aber auch, dass das Objekt 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche bedient werden kann, trotz der dadurch eventuell entstehenden Lärm- und Lichtbelastung der Umgebung. Logistikflächen liegen deshalb idealerweise außerhalb von Kommunen. Flächenverbrauch, Verkehrsbelastung, Beschäftigungswirkung und Wertschöpfungsbeiträge müssen berücksichtigt werden, damit die richtige Ansiedlung am geeigneten Standort ermöglicht werden kann. Inzwischen werden auch Industriebrachen oder ehemalige Kasernen, sogenannte Brownfields, als Logistikflächen immer gefragter – trotz deutlich höherer Investitionskosten.

Grundsätzlich lassen sich drei Gebäudetypen für Logistikimmobilien unterscheiden: Lagerhallen, Umschlagsimmobilien und Distributionszentren. Weiterhin gibt es auch Spezialimmobilien wie beispielsweise Kühl-, Gefahrgut- oder Hochregallager. Außerdem kann Logistik natürlich auch ein Bestandteil einer gemischt genutzten Gewerbeimmobilie sein.

Die Logistikregionen verteilen sich über ganz Deutschland. Schwerpunkte sind die Regionen Hamburg, Rhein-Ruhr, Frankfurt und Rhein-Neckar, auch die Regionen Berlin, Leipzig, Kassel und Nürnberg sehr gefragt.

Überlegen Sie, was aus Ihrem Grundstück werden soll? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie ganz unverbindlich.

 

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